Allgemeines

Brackschafe, der Jahreswechsel und die nächste Charge Wurst

Erstmal Dir und euch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten und habt vielleicht noch etwas Urlaub oder wenigstens die Ruhe, die ersten Tage des neuen Jahres nur mit euch und lieben Menschen aus eurer Umgebung zu verbringen. Ich mag die Zeit um den Jahreswechsel sehr. Mir wird aber gerade in dieser Zeit auch immer wieder bewusst, dass mein und unser Leben als Teil einer Wanderschafherde, neben all den schönen und besonderen Erlebnissen, auch einen gewissen Verzicht erfordert. Während wir Weihnachten beide bei der Herde verbracht haben, ist der Max zu Sylvester dann Freunde besuchen gefahren. Ich habe der Bande am 31. ein kleine Koppel gesteckt (im Bild oben zu sehen), habe dann ein Feuerchen im Ofen gemacht und bin am Neujahrsmorgen ein Runde mit den Hunden gegangen. Die nächste Verkaufsrunde und was sind eigentlich Brackschafe Kurz vor Ende des Jahres haben wir Brackschafe rausgesucht. Brackschafe sind Schafe, die in nächster Zeit zum Metzger sollen, die Herde also verlassen müssen. Es gibt sehr viele Gründe, ein Schaf als Brackschaf rauszuzeichnen. Die wichtigsten sind dabei verlorene Zähne und nicht vollständig zurückgebildete Euterentzündungen. Wenn Schafen die Schneidezähne fehlen, können sie in der Regel auf den kurzen Wiesen unserer Sommerweide nicht mehr genügend fressen und werden über kurz oder lang stark abmagern. Solche Schafe werden dann auch anfälliger für Krankheiten und wir schauen grundsätzlich 1-2 mal im Jahr bei allen Schafen die Zähne an, um sie rechtzeitig rauszusuchen. Bei den nicht vollständig zurückgebildeten Euterentzündungen ist es etwas komplizierter. Zwar ist …

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Wir starten ins Abenteuer Selbstvermarktung.

Nach der Betriebsumstellung in den letzten Jahren, ist es nun Zeit für Neues. Viele von euch haben es ja mitbekommen. In den letzten 2 Jahren lief es nich gerade Rund bei mir. Seit Dezember 2018 ist aber der Max dabei und wir haben uns nach einem Probejahr dafür entschieden, die Schäferei zusammen weiterzumachen. Bisher leben wir hauptsächlich von der Landschaftspflege. Wenn man ein bisschen rumrechnet wird aber klar, dass wir in näherer Zukunft weitere Standbeine brauchen. Neben der maschinellen Landschaftspflege, die Max nebenbei im Sommer angefangen hat, habe ich mich um die Selbstvermarktung über einen Online-Shop gekümmert. Wir sind uns einig, dass wir in Zukunft unsere Tiere, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, nicht einfach auf dem Markt verscherbeln wollen. Gerade in diesem Jahr (2019) war der Preis für Lammfleisch beschissen und wenn man seine Tiere in andere Hände gibt, weiß man auch nie so genau, was mit ihnen geschieht. Ihr könnt ab sofort, in unserem Shop die Probierpakete kaufen. Zwar haben wir für den Anfang nur eine ganz begrenzte Stückzahl, aber wir möchten jetzt unbedingt noch vor Weihnachten die Pakete zu euch rausschicken. Eine zweite Charge ist in der Mache und ihr könnt euch am besten für den Newsletter eintragen und ich benachrichtige euch, wenn die zweite Charge verfügbar ist. Hier im Blog werde ich euch in Zukunft über den Fortgang unseres Projekts Selbstvermarktung auf dem laufenden halten. Auch aus dem Alltag unseres Betriebs werde ich euch immer wieder mal längere Artikel schreiben. Jetzt war aber erstmal die Selbstvermarktung die …

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Sven de Vries und Max Frankenhauser